Visionssuche
Visionssuche – warum, wieso und für wen?
Das Leben initiiert uns – daraus entsteht unsere ureigene Zeremonie

Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ↓
Das Leben initiiert uns (Veränderungen, Ereignisse, Verletzungen, Krankheit, Tod…), daraus entsteht unsere ureigene Zeremonie unser ureigenes Ritual. „Bestimmung“ ist der Schatz, den wir durch das Annehmen unserer eigenen Sterblichkeit gewinnen!
Die Gründe an einer Visionssuche teilzunehmen sind so vielseitig wie die individuellen Lebensmuster unserer Zeit. Damals wie heute ist es vor Allem der Übergang vom jungen zum reifen Erwachsenen der die Menschen hinaus in die Wildnis ruft, aber auch alle persönliche Krisen, das eigene Wachstum, der Wunsch nach Veränderung, das Feiern, Bestätigen, Abschließen einer Lebensphase/Position oder die Suche nach Deinem Platz in dieser Welt können Gründe für eine Visionssuche sein.
Die natürlichen Übergänge in unserem Leben, wie Schulwechsel, Abschluss einer Ausbildung, Job oder Berufswechsel, Veränderung des Wohnortes, Eheschließung, Eltern werden, Trennung, Pensionierung, Abschied oder der Tod naher Angehöriger… rufen danach, bewusst begangen zu werden, rufen nach Bestätigung und Anerkennung.
Einen Übergang bewusst zu gehen, bedeutet Inne- & Nachschau zu halten. Es bedeutet den eigenen Rucksack zu öffnen, um nachzusehen: “Was habe ich in meinem Gepäck?” “Was hat mich gut bis hierhergebracht?” “Was wird mir auf meinem weiteren Weg nützlich sein und welchen Ballast lasse ich zurück, um Raum zu geben für das Neue, auf das ich mich unaufhaltsam hinbewege.
Im Spiegel der Natur
zeigt sich ein Abbild unserer Seele. Die meisten Menschen können erfahren in der Natur einen Zustand der Ruhe, sie können sich erholen, regenerieren.
– Wir erleben das Grün des Waldes als beruhigend.
– Wir entspannen uns, wenn wir am Wasser sitzen und die Füße ins kühle Nass baumeln lassen.
– Auf einem Berg sitzen und “übers Land eine schauen”.
– Die Melancholie eines Sonnenuntergangs lässt uns still werden und ganz ehrlich…
– wann hat dich zum letzten Mal ein Sonnenaufgang nach einer kalten, dunklen und durchwachten Nacht beglückt?
Wenn die Sonne aufgeht, dann kommt sie mit Gebrüll. Wenn du dort stehst und den Sonnenaufgang beobachtest, dann fühlst du dich ganz klein in der unermesslichen Schöpfung. Deshalb singen wir bei der Zeremonie des Sonnenaufganges aus der Tiefe der Lunge. Wir singen mit ganzer Kraft, damit dich der Schöpfer hören kann, musst du lauter singen als das Gebrüll der Sonne.
Wir selbst sind Natur, das haben wir nur einfach vergessen und leben deshalb oft in einem Gefühl eines abgespaltenen Seins.
Wenn wir uns aus dem gehetzten Alltag in die einfache Schönheit der Natur zurückziehen, schaffen wir die Möglichkeit uns wieder mit der Natur und damit mit uns selbst zu verbinden. Es entsteht ein Raum, in dem unser Geist Ruhe, und unser Herz Glück und zu-Frieden-heit, erfahren können. Im “Alleine Sein” während der solo Zeit öffnen wir uns hin zu einer in uns angelegten Wahrheit, wir erleben Verbundenheit in und mit der Natur. Zurück im Kreis erweitert sich dieses Gefühl der Verbundenheit auf die gesamte Gruppe und auch wenn sich der Kreis am Ende voneinander löst, nehmen die Initiandinnen diese Erfahrung mit zurück in ihr Leben.
Dieses Leben danach ist deshalb nicht einfacher oder leichter geworden, aber wer sich den Herausforderungen der Initiation in der Natur gestellt hat, reist nicht mit leeren Händen zurück. Im Gepäck sind ein gewärmtes Herz, die Erinnerung an die Verbundenheit, sowie neue Erfahrungen & Werkzeuge mit denen kommende Krisen oder Übergänge bewusst und damit leichter angenommen oder bewältigt werden.
Wofür brennst Du? Visionssuche mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Wie würde unsere Welt ausschauen, wenn jeder das tun würde, was er oder sie am besten kann, am liebsten macht?
In unserer heutigen Kultur sind Jugendliche, sind Heranwachsende “Nobodies”! Sie haben keine Macht und jetzt da sie ihre Kindheit hinter sich gelassen haben sind sie wie Flugzeuge am Ende der Startbahn. Sie lassen die Motoren aufheulen aber sie können nicht abheben, weil wir Ihnen die Starterlaubnis nicht geben.
Es gibt ein bestimmtes Alter, um den Führerschein zu machen oder um Alkohol zu trinken, aber niemand sagt dir, wann du Erwachsen bist…
Wie es scheint, wird es zunehmend schwieriger seinen Platz im Leben zu finden. Krisen, wohin man schaut, Krieg, Klimawandel, Pandemie.
Die Angst vor der Zukunft ist groß und in der Gesellschaft fehlen die gemeinsamen Werte genauso wie die Role Models, an denen du dich orientieren kannst.
Komm mit & finde selbst heraus:
Wer Bist Du? Wie bist Du? Wie willst Du leben? Wo ist Dein Platz?
Bei der Jugendvisionssuche steht der Übergang vom Jugendlichen zum jungen Erwachsenen im Mittelpunkt. Die Ablösung von den Eltern hat längst begonnen, trotzdem bestehen noch Abhängigkeiten. Die herausfordernde Zeit der Adoleszenz, das Ausprobieren von „Wo gehöre ich dazu?“ und „Wer bin ich eigentlich Selbst?“ – Identitätsfindung, „Wer bin ich, und in welchem Körper?“ beschäftigen die jungen Erwachsenen. Das eigene, unabhängige Leben ist noch ein Traum, aber bereits greifbar, es beginnt sich zu Manifestieren.
Zu keiner Lebenszeit steht die Frage nach dem „Wer bin ich?“ so unmittelbar im Zentrum unseres Daseins wie in diesem Lebensabschnitt.
- „WER BIN ICH?“
- „WO KOMME ICH HER?“
- „WO GEHE ICH HIN?“
- „WARUM GIBT ES MICH ÜBERHAUPT?“
Der Walk A Way
Die Pubertät ist wohl die bedeutsamste Schwelle, die wir in unserem Heranwachsen durchschreiten. Beim Walk A Way geht es darum diese Schwelle sichtbar zu machen und den Eintritt in das neue Lebensstadium zu feiern. Geschieht dieser Schritt nicht unbemerkt, sondern als Teil einer Gruppe Gleichaltriger enthüllt er das ganze Potential des heranwachsenden Menschen und gibt Kraft für die bevorstehenden Veränderungen.
Die Walk A Ways führt heute Irma Pelikan weiter.
Es gibt Dinge, ohne die sich junge Menschen im Leben nicht behaupten und entfalten können. Die Institution des Mentors gehört dazu. Für westliche Menschen ist der Jugendliche ein Mensch, der dem Leben wie ein unbeschriebenes Blatt gegenübertritt.
Für den Stammesmentor dagegen ist der Jugendliche ein Mensch, der alles Wissen, das er benötigt, schon besitzt. Er muss jedoch mit einem älteren erfahreneren Menschen zusammenarbeiten, um sich an dieses Wissen zu erinnern.
(aus Malidoma Somé, „Die Weisheit Afrikas“)
Kontakt: JOE Knauer | +43 664 11 22 132 | joe@visionssuche.jetzt