“Weisst du, ich komme aus einem Land in dem die Menschen morgens als erstes die Sonne aufgehen sehen! Wenn die Sonne aufgeht, dann kommt sie mit Gebrüll und wenn du da draussen stehst, und den Sonnenaufgang beobachtest, dann fühlst du dich inmitten dieser unermesslichen Schöpfung ganz klein!”
Damit der Schöpfer dich hören kann, musst du lauter singen als das Gebrüll der aufgehenden Sonne!”
Da gibt es dieses erfrischende, feuchte Moos in diesem unglaublich schönen Bergwald. Vom Tag meiner Abreise an sehne ich mich das ganze Jahr danach, wiederzukommen, meinen Körper einzutauchen in die Bächlein, barfuss über das Moos und durch den Wald zu streifen.
Mein ganzes Wesen verändert sich, ich laufe, schleiche, stürme, alle Rezeptoren auf Empfang, die Sinne ganz weit offen, fast wie eine Raubkatze auf der Pirsch.
Ich lebe auf der Erde – tagelanges Sein ohne jegliche Verpflichtung.
Riesenhafte Bäume, steile Abgründe, Heidelbeersträucher, Flechten, Lichtspiele, meterhohe Gräser, dazwischen ein Gewitter, ein Regenguss, alles tropft und Leben sickert aus jeder Zelle, der ganze Wald ein einziger Lebensraum, und ich mitten drin…
…das ist Freiheit, ich gehöre dazu, bin verbunden – einfach ICH
Visionssuche im Lavanttal 19.-30.07.2026 Freiheit unendlich, grenzenlos…




